Timelapse – Oberösterreich/ Ottensheim

Ich darf euch mit Stolz mein neustes Timelapse (Deutsch: Zeitraffer) Video vorstellen. Bereits vor 2 Jahren habe ich angefangen Material für dieses Video zu sammeln. Bei sogenannten Timelapsevideos, zu Deutsch Zeitraffervideos, werden viele Einzelfotos zu einem Film zusammengefügt und anschließend als Videosequenz abgespielt. Ich habe mir selbst als Vorgabe gesetzt nur Aufnahmen innerhalb von Ottensheim zu aufzunehmen. Das ist deshalb eine Herausforderung, da überlegt werden muss wo interessante Perspektiven für Zeitrafferaufnahmen gefunden werden können. Viele gar nicht im Video ersichtliche Sequenzen, die ich aufgenommen hatte, wurden wieder gelöscht da sie sich als unbrauchbar und uninteressant herausstellten. Schlussendlich ist das nun veröffentliche Video herausgekommen mit dem ich zufrieden bin. Ich habe bereits 2015 ein Zeitraffer Video über Ottensheim veröffentlicht, dass hier angesehen werden kann. Viel Spaß beim Ansehen des Videos.

Kajak Flussrennen Krumlovsky Marathon VIDEO

Ich freue mich, euch mein neustes Video vorzustellen zu dürfen. In diesem Video geht es wieder einmal um den Kajaksport. Ich komme persönlich zwar aus dem Flachwasser Rennsport, doch auch ich ließ es mir nicht entgehen einmal an einem Kajak Flussrennen teilzunehmen. Beim diesem Flussrennen handelt es sich um den Krumlovsky Marathon. Das Rennen startet in Vyssi Brod und es sind 37km bis nach Krumlov zu überwinden. Wirklich spannend und interessant machen dieses Flussrennen, das sehr große Starterfeld und die vielen Wasserwehren die zu überwinden sind. Ich bin selbst 2-mal mitgefahren und war auch als Zuschauer 2-mal vor Ort. Dieses Jahr entschied ich mich das Event zu filmen, da ich schon genug GoPro Aufnahmen vom Rennen selbst hatte. Schlussendlich ist dann dieses Video entstanden. Ich hoffe euch gefällt es. Ich kann es nur jedem empfehlen einmal selbst mitzufahren oder zumindest als Zuschauer teilzunehmen.

MADEIRA Urlaub - Die schönsten Wanderungen, Landschaften & Sehenswürdigkeiten


Hier das Urlaubsvideo:



Das war unser Urlaub 2016 in Portugal! Ich möchte in diesem kleinen Bericht beschreiben welche Sehenswürdigkeiten, Wanderungen, Landschaften und Strände wir besuchten.

Lissabon

Unser Urlaub startete in Lissabon wo wir die ersten Tage verbrachten. Warum wir Lissabon als Startpunkt wählten, hatte zwei einfache Gründe: 

- Wir wollten die Stadt besichtigen 
- Ein Direktflug nach Madeira ist meist teurer, als ein Flug mit Zwischenstopp in Lissabon 

Unser Hotel befand sich nur wenige Meter entfernt vom Park Eduardo – das war somit auch unsere erste Sehenswürdigkeit die wir besuchten. Nach 5 Minuten Fußmarsch wurden wir mit einer tollen Aussicht belohnt. Wir ließen es uns es auch nicht nehmen, noch einmal in der Nacht die Aussicht zu genießen. Da wir am ersten Tag erst am späten Nachmittag in Lissabon ankamen, schlenderten wir nur noch ein bisschen durch die Stadt. Am Weg in die Innenstadt machten wir einen kurzen Abstecher beim Plaza Alegria und sahen auch, die für Lissabon typischen alten Straßenbahnen. Im Zentrum angekommen gingen wir noch gut essen und am Heimweg zum Hotel, bestaunten wir noch den Brunnen Praca do Rossio, in nächtlich beleuchteter Stimmung. Zudem entschieden wir uns, die Aussicht über den Dächern von Lissabon zu genießen. (Elevador de Santa Justa)

Park Eduardo - Lissabon

Lissabon Straßenbahn
Praca do Rossio at night

Elevador de Santa Justa


Lissabon at night

Park Eduardo at night
Am nächsten Tag brachen wir früh auf. Unser erster Tagespunkt war die Aussichtsplattform „Senhora do Monte“ wo man einen atemberaubenden Ausblick über die gesamte Stadt hat. Danach ging es gleich weiter zum „Castelo de Sao Jorge“ – auch hier genießt man eine tolle Aussicht. Wir gingen alles zu Fuß und legten zwischen den Stationen einige Stopps ein, was hier zu aufwändig wäre alles einzeln zu beschreiben und anzuführen. Ich kann nur allen empfehlen bei solchen Städtetrips den Weg zu Fuß wählen, man bemerkt viele Einzelheiten und Details die einem in einem Auto, oder Touristenbus entfallen würden. Für mich als Hobbyfotograf und Filmer ist es umso besser, da ich mir bei einzelnen Motiven Zeit nehmen kann, oder sogar interessante Motive entdecke die mir sonst sicher nicht auffallen würden.

Aussichtspunkt Senhora do Monte Lissabon

Aussichtspunkt Senhora do Monte Lissabon

Castelo de Sao Jorge

Castelo de Sao Jorge
Am letzten Tag in Lissabon ging es nach Almada mit der Fähre zur Christo Rei Statue. Dort angekommen mit dem Bus, hat man einen tollen Panoramablick auf die Stadt inklusive der „Ponte 25 de Abril“ Brücke. Wir ließen den letzten Tag gemütlich ausklingen, denn am nächsten Tag ging unser Flug sehr bald am Morgen nach Madeira.
Christo Rei Statue Lissabon

Allgemeines Madeira

Madeira ist sehr bekannt für seine Landschaftspanoramen und Vegetation. Es gibt wunderschöne Wanderungen, die die verschiedenen Aspekte der Insel aufzeigen. Wirklich sehr zum Empfehlen ist der Rother Reiseführer. Wir haben uns vorab, die für uns am besten passenden Wanderrouten herausgesucht. Ich hatte auch versucht Wanderungen aus dem Internet herauszusuchen, jedoch ist nichts so übersichtlich und gut beschrieben wie im Rother Wanderführer. Ein großer Extrapunkt ist, dass man mit dem Reiseführer Zugangsdaten für ein Online Portal erhält wo man die Wandertouren als GPX Dateien herunterladen kann (GPS Route die in eine Offline Karte eingelesen werden kann) Somit weiß man sofort wo sich der Anfangs und Endpunkt der Wanderung befindet. Sehr hilfreich für die Anfahrt mit dem Auto, oder während der Wanderung um sich nicht zu verlaufen.


Küstenwanderung & Funchal by Night

Unsere erste Wanderung auf Madeira führte uns vom Canical- Tunnel nach Porto da Cruz (Tour 14 Rother Wanderführer).
Eine wunderschöne Wanderung und ein absolutes MUSS wenn man auf Madeira ist. Zuerst geht es durch das Tal Ribeira Seca neben der Levada, wo man schon eine wunderschöne Panoramaaussicht genießt. Nach ca. 45min wandert man den Verda da Boca do Risco entlang hinauf. An der Passhöhe angekommen hat man einen gewaltigen Ausblick über die Nordküste. Man ist anfangs überwältigt von dem Ausblick und kommt aus dem Staunen nicht heraus. Weiter geht der Küstenpfad nach Porto da Cruz. Man kann selbst entscheiden wenn man wieder umkehrt und den Rückweg antritt. Eine einzigartige Tour die man selber gesehen haben muss. Hier ein paar Bilder, die bekanntlich mehr als 1000 Worte sagen. 
Ribeira Seca - Madeira

Auf dem Weg zur Nordküste

Boca do Risco - Nordküste Madeira

Wanderung entlang der Nordküste

Blick auf die Nordküste von Madeira
Das war die erste Wanderung in Madeira für uns. Anfangs hatten wir Zweifel, da sie im Wanderführer als gefährlich eingestuft wurde. Doch die Route wurde saniert und nun ist ein gesicherter Weg vorhanden. 

Am Abend fuhren wir noch zu einer Aussichtsplattform um einen Blick auf Funchal in der Nacht zu bekommen.
Funchal by Night

Levada Wanderung & Balcoes Ribeiro Frio

Es gibt eine große Anzahl an Levada Wanderungen, für die Madeira auch typischerweise bekannt ist. Wir haben uns für die Levadawanderung von Ribeiro Frio nach Portela entschieden (Tour 18 Rother Wanderführer), wobei wir nicht ganz nach Portela gewandert sind. Eine wirklich sehr empfehlenswerte Tour, die einen viel unberührte Natur und Landschaftspanoramen bietet. Nachdem wir bis zum Wasserhaus Lamaceiros gewandert sind und dort kurz verschnauften, ging es wieder zurück zum Ausgangspunkt nach Ribeiro Frio.
Levada Wanderung Madeira


Es gibt direkt eine weitere Kurztour zum „Balkon“ von Ribero Frio.(Tour 17 Rother Wanderfüher) Nach kurzer Gehzeit erreicht man die spektakuläre Aussichtsplattform. Zu sehen sind die 3 größten Berge Madeiras. Der Areiro, der Pico Torres und der Pico do Gato. Man bestaunt die gigantischen Felsformationen die mit dicken Grün überzogen sind, die dann schlussendlich im Nebel verschwinden. Auch ein fantastischer Blick in das Tal wird einem geboten.
Blick auf die 3 Berge vom "Balkon" in Ribero Frio

Blick in das Tal

Lorbeerwälder & Seixal

Mir persönlich war es ein großes Anliegen die Lorbeerwälder auf Madeira anzusehen. Ich hatte zuvor schon sehr beeindruckende Bilder gesehen und wollte unbedingt die Lorbeerwälder, auch Laurisilva genannt, selbst erleben. An diesem Tag machten wir eine große Rundtour mit dem Auto und merkten uns 2 Fixpunkte vor die wir besuchen wollten. Die Lorbeerwälder und Seixal. Leider spielte das Wetter an diesem Tag nicht ganz mit, weshalb wir die Lorbeerwälder ein zweites Mal besuchten. Es regnete an diesen Tag und war sehr nebelig, was aber auch zum Vorteil hatte, dass sehr interessante fotografische Motive zu finden waren.
Lorbeerwälder / Laurisilva Madeira


Lorbeerwälder / Laurisilva Madeira
Am Heimweg führen wir durch das Gebiet von Porto Moniz um machten einen Stopp in der Ortschaft Seixal. Wir stellen das Auto ab und schlenderten durch die Gemeinde. Auch beim Hafen von Seixal machten wir einen kurzen Stopp.
Seixal Madeira

Der Haften von Seixal

Wanderung auf den Pico Ruivo

(Tour 33 Rother Wanderführer)
Bei der Fahrt zum Ausgangspunkt der Wanderung, begleitete uns eine dicke Nebelschicht. Auch am Parkplatz angekommen standen wir in einer Nebelsuppe. Es ist sinnvoll vorab per Webcam zu überprüfen ob am Gipfel Sonnenschein herrscht, ansonsten sollte man diese Wanderung auf einen anderen Tag verschieben. Nach einer kurzen Gehzeit wurde der Nebel immer dünner bis schlussendlich die Sonne durchblitze. Am Gipfel angekommen standen wir über einer atemberaubenden Wolkendecke. 
Pico Ruivo - Madeira

Pico Ruivo - Madeira

Pico Ruivo - Madeira

Wanderung im Osten

Die letzte Wanderung führte uns in den Osten zur Halbinsel Sao Lourenco. (Tour 12 Rother Wanderführer)  Hier zeigte sich wieder welche Vielfältigkeit Madeira zu bieten hat. Hier sucht man vergeblich nach Pflanzenvegetationen. Dem Wandernden wird eine spektakuläre Felsenküste geboten. Meterhöhe Felsformationen entspringen dem Meer und bieten zahlreiche fotografische Motivhighlights. Atemberaubend ist vor allem das tiefblaue Meer und die Wellen die gegen die Küste donnern. Es zahlt sich mit Sicherheit aus bis zum Aussichtspunkt Morro do Furado zu wandern da man hier die beste Aussicht genießt. Man wird mit einen unglaublich schönen Panoramablick belohnt.
Sao Lourenco - Madeira

Sao Lourenco

Sao Lourenco

Sao Lourenco

Sao Lourenco

Weitere Highlights

Natürlich war das nicht alles was wir auch Madeira erlebt haben. Wir waren auch noch an diversen Stränden, kleinen Ortschaften und auch die Meereschwimmerbecken in Porto Moniz ließen wir uns nicht entgehen. Auf Madeira wird einem wirklich sehr viel geboten und man könnte problemlos ein zweites Mal einen Urlaub dort verbringen und hätte noch immer bei weitem nicht alles gesehen. Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick über das Urlaubsparadies Madeira geben.

Nützliche Tipps

Mithilfe von Google Maps und HERE (Offline Navigation) haben wir zu allen Punkten in Lissabon und Madeira problemlos gefunden. Im Hotel, oder schon vorher noch in der Heimat, suchten wir uns alle interessanten Orte, Strände, Landschaften, etc. und speichern sie uns in Google Maps. Somit fanden wir sofort alles auf Anhieb und vergeuden keine unnötige Zeit. Mit der Offline Navigationssystem-App „Here“ habe ich ein top Navi das uns überall hinbringt auch ohne Internetverbindung. Mir ist es sehr wichtig, dass ich im Urlaub die Zeit optimal ausnütze und möglichst viel erlebe. Somit recherchiere ich schon vorher im Internet was ich unbedingt sehen will und speichere es mir ab. Um die schönsten Orte zu finden benutze ich meist Google und gebe „Top Sehenswürdigkeiten“ etc. ein. Ich nutze auch gerne die Bildersuche um schöne Orte zu finden. Seit kurzen bin ich auf die Website Panoramio.com gestoßen, hier ist es kinderleicht sich in einem fremden Urlaubsort die schönsten Orte herauszupicken, da alles mit Bildern und GPS Daten hinterlegt ist. Wirklich sehr hilfreich war auch der Rother Wanderführer.

ROWER vs RUNNER


Die Idee

Da ich schon öfters mit den Gedanken gespielt hatte endlich Rowing is Passion 3 zu drehen und zu veröffentlichen, jedoch der Entschluss gefasst wurde, dass wir es heuer nicht mehr schaffen, wir aber dennoch wieder ein „größer produziertes“ Rudervideo präsentieren wollten, wurde die Idee ROWER vs RUNNER in das Leben gerufen. Mir kam die Idee eines Nachmittags als ich auf der Regattastrecke Ottensheim laufen war (dort wo später im Video der Läufer platziert wurde) und neben mir ein paar Ruderboote trainierten. Ich dachte es wäre doch eine interessante Idee ein Ruderboot gegen einen Läufer antreten zu lassen. Nach kurzer Überlegung kam ich zu der Erkenntnis, dass es solch einen Wettkampf noch nicht gegeben hatte, zumindest noch keinen abgefilmten Wettkampf. Die nächste Herausforderung bestand darin abzuklären wie schnell ein Ruderboot die 2000m zurücklegen kann und in Relation einen Läufer zu finden, der zirka dieselbe Geschwindigkeit wie das Konkurrenzboot aufweist. Da ich selber vom Flachwasser Kajaksport komme, habe ich die Zeiten und Geschwindigkeiten von Ruderbooten nicht im Kopf. Nach kurzer Rücksprache mit einigen Trainern des Vereines, wurde die Kombination mit einem Ruder 4er und 1 Läufer als am sinnvollsten eingestuft. Das Ruderboot und die 4 Athleten waren schnell gefunden, die Suche nach einem passenden Läufer stellte sich als die schwierigste Aufgabe dar. Wir gingen von einer Referenzzeit von ca. 6min aus. Das bedeutet 3min/ Kilometer. Es wurde also deutlich mehr als nur ein Hobbyläufer benötigt. Zuerst wäre ein Triathlet gelaufen, dieser viel leider jedoch krankheitsbedingt aus und Thomas Schnallinger vom ULC Linz Oberbank trat an seine Stelle.

Vorbereitung

Ein wichtiger Punkt war es dem Läufer eine anständige Laufstrecke zu bieten. Die Laufbahn im Video ist normal die Strecke wo die Trainer mit den Fahrrädern die Boote am Wasser coachen. Der Weg ist leider nicht in optimalen Zustand, da der Wasserpegel des Öfteren so weit ansteigt, dass der Weg untergeht. Somit befinden sich auf der Strecke zahlreiche Schlammspuren, Algen, Treibholz etc. Außerdem ist der Weg relativ schmal und nicht zu 100% geradlinig. Es sind sicher keine optimalen Bedingungen aber ich habe versucht die Strecke zu reinigen und die gröbsten Verschmutzungen zu entfernen, um die bestmöglichen Bedingungen für den Läufer zu schaffen. Nachdem beschlossen wurde, das Projekt durchzuführen ging es sofort an die Vorbereitungsarbeiten. Für mich als Hobbyfilmemacher war es auch eine neue Erfahrung. Bisher hatte ich nur Videos produziert wo wir Sequenzen, falls sie nicht nach Wunsch ausfielen, widerholen konnten. Das war natürlich hier nicht möglich. Es sollte ein authentischer Wettkampf werden, ohne gestellte Szenen, jeder der Athleten sollte an sein Maximum gehen und versuchen zu gewinnen. Somit konnte keine Szene widerholt werden, da man den Athleten nicht zumuten kann den Wettkampf in kurzer Zeit zu wiederholen. Der Ausgangspunkt für den Wettkampf waren zirka 6 Minuten Aufnahmezeit. Um das Video für den Zuschauer interessant zu gestalten, sind daher viele Blickwinkeländerungen und unterschiedliche Kameraperspektiven nötig. Ich habe mir einige für den Zuschauer interessante Perspektiven ausgedacht und ungefähr ausgerechnet, wie viele Kameras bzw. Kameraleute nötig sind. 

Ein wichtiger Aspekt war, dass die Kameras die Athleten nicht behindern, somit wurde auf kompakte Actionkameras zurückgegriffen. Ich fragte also bei allen möglichen Bekannten nach ob sie mir ihre GoPros für das Projekt leihen könnten. Schlussendlich hatte ich nach einigen Telefonaten 10 GoPros zur Verfügung die alle im Video zum Einsatz kamen. Zusätzlich erklärten sich auch 10 Personen bereit mir am Tag X, filmtechnisch zur Seite zu stehen. 

Insgesamt hatten wir am Drehtag:
  • Über 10 Gopros an verschiedenen Positionen im Einsatz 
  • 2 Drohen 
  • Über 10 Kameraleute die an unterschiedlichen Stellen die Sequenzen aufzeichneten 
  • + weitere Helfer wie z.b für das Motorbootfahren

Der Tag X

Da in dieser Woche das Wetter sehr schlecht war, muss ich zugeben war ich sehr nervös – denn wenn es geregnet hätte, hätten wir alles absagen müssen. Der Organisationsaufwand um alle Kameras und Personen genau an diesem Tag zu mobilisieren, ist sehr schwer, wie man sich vorstellen kann. Wir hatten nicht das schönste Wetter, es war auch sehr kalt, aber die Bedingungen waren in Ordnung um das Ganze abzuwickeln. Zuerst wurden die Kurzinterviews und Anfangssequenzen abgefilmt und um zirka 11 Uhr Vormittag erfolgte der Start. Es lief alles nahezu nach Plan – nur 2 Gopros zeichneten leider keine Videos auf, was aber zu verkraften war bei mehr als 10 Stück im Einsatz. Was mir am meisten Freude bereitete war, dass über die gesamten 2000m die beiden Konkurrenten annähernd auf gleicher Höhe befanden. Wir hatten es vorher nicht getestet und wussten nicht wie es ausgehen würde. Umso erfreulicher war es mit anzusehen das beide zirka die gleichen Zielzeiten hatten. Es war ein großer Vorteil beim Filmen und die Spannung wurde bis zum Schluss aufrechterhalten.

Die Zielzeit beider Konkurrenten war am Ende etwas über der erwarteten Zeit, aber beide Seiten hatten die gleichen Nachteile. Die Ruderer, weil der Wasserpegelstand sehr niedrig war sowie die Wassertemperatur. Der Läufer, da die Strecke wie zuvor erwähnt nicht 100%ig geradlinig verläuft und am Schluss ein kleiner Höhenanstieg überwunden werden musste. Alles im Allem bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis, mir persönlich war es vollkommen egal ob der Läufer oder die Ruderer gewinnen, viel wichtiger war ein spannender Wettkampf und der wurde mich Sicherheit geboten.

Nachbearbeitung

Im Nachhinein betrachtet war das mit Abstand die aufwendigste Prozedur des Projektes. Das
Rohmaterial hatte ca. eine Größe von 100GB. Zum einen sehr gut denn je mehr Rohmaterial zur Verfügung steht desto mehr Auswahl hat man für die Endversion, zum anderen war es schon fast eine unüberschaubare Menge die zuvor aufwendig sortiert werden musste.
Die gesamten Aufnahmen mussten synchronisiert werden, da sich alle Sequenzen innerhalb der Wettkampfzeit abspielten. Auch alle GPS Daten sowie Geschwindigkeiten, Schlagzahl etc. wurden ausgewertet und in das fertige Video integriert. Das Schnittprogramm das ich verwendete stieß oft an seine Grenzen und zahlreiche Programmabstürze machten das Arbeiten nicht leichter. Alles im Allem bin ich froh das ich das Video so hingebracht habe wie es nun veröffentlicht wurde. Zeitaufwand war es mit Sicherheit genug. 

Ich möchte mich noch einmal bei allen Helfern bedanken die mich unterstützt haben, denn alleine wäre so ein Projekt nicht machbar. Ich hoffe euch gefällt das Video und ich würde mich freuen, wenn ihr es teilt und meinen Youtube Kanal abonniert. Es gibt auf jedenfall Pläne für neue Wettkämpfe mit dem Titel ROWER vs … ! Schreibt eure Ideen in die Kommentare, ich bin gespannt. 
Erwin Trummer

Mendy Swoboda - Paralympic SILVER - RIO 2016

Bei diesem Video freue ich mich ganz besonders euch es vorstellen zu dürfen. Mein Freund Mendy hat Silber in Rio bei den Paralympics gewonnen. Er ging mit Sicherheit als Medaillen Anwärter an den Start und somit war mir bewusst, dass diese außerordentliche Leistung mit einem Video honoriert werden muss. Also arbeitete ich ein Konzept aus für ein Kurzvideo das seine Vorbereitung auf den Höhepunkt wiedergeben soll.

Ottensheim Timelapse 2015

Mein Jahr 2015 im Fotoclub
Ich möchte mich kurz vorstellen. Mein Name ist Erwin Trummer, ich bin 24 Jahre und seit diesem Jahr im Fotoclub und auch neu im Vorstand. Ich wurde über die Homepage auf den Club aufmerksam, somit hoffe ich das nun viele Informationsuchende diesen Artikel lesen. Anfang des Jahres änderte sich einiges im Club und einige meiner Vorstandskollegen sowie auch ich, wurden gebeten ein Amt im Fotoclub zu übernehmen. Anfangs etwas zögerlich willigte ich ein mitzuarbeiten und mitzugestalten und habe es bisher keine Sekunde lang bereut. Mir persönlich macht die Fotografie sehr viel Spaß somit habe ich in Ottensheim die perfekte Anlaufstelle dafür gefunden. Doch wie mit diesem „kleinen Projekt“ von mir – Timelapse Ottensheim 2015 – möchte ich zeigen, dass der Fotoclub nicht bei der „klassichen“ Fotografie enden muss. Die Technik heutzutage eröffnet viele neue Möglichkeiten und sollte auch dementsprechend ausgenutzt werden. Selbst würde ich mich eher im Bereich Film & Video einordnen, habe aber heuer sehr sehr viel im Bereich Fotographie dazugelernt, was ich beim Filmen jetzt auch anwenden kann. Ich bin der Meinung man sollte Neuen Dingen offen gegenüber stehen, auch wenn man es vielleicht anfänglich nicht vermutet, kann es einen rückblickend betrachtet in anderen Bereichen sehr viel weiterhelfen.

Fakten zum Video:
Das gesamte Video wurde mithilfe einer Canon 50D erstellt, die ich extra für Timelapse Aufnahmen gebraucht gekauft habe. Allgemein werden bei Timelapse Aufnahmen Fotos im Intervall von ca. 1 bis 20 Sekunden geschossen und später zu einem flüssigen Video zusammengefügt. Somit entsprechen 60 Bilder 1 Sekunden – hochgerechnet somit 600 Bilder 10 Sekunden. Es wird also schnell klar, dass sehr viele Auslösungen auf der Kamera nötig sind, deshalb habe ich mir auch ein älteres gebrauchtes Modell angeschafft, da so viele Auslösungen nicht besonders fördernd für die Lebensdauer einer Spiegelreflexkamera sind. Wenn viele Bilder anfallen, fällt auch eine große Datenmenge an. Somit habe ich für dieses Video, Rohmaterial in der Größenordnung von 500 GB gesammelt.
Ich möchte auch noch anmerken, dass dies meine ersten Versuche waren und rückblickend betrachtet ich schon sehr kritisch auf die Aufnahmen zurückblicke, sodass ich das Video gar nicht veröffentlichen wollte, da ich persönlich nicht 100% zufrieden damit bin. Auf alle Fälle werde ich weiter in diesen Bereich Arbeiten und werde versuchen alles noch professioneller zu gestalten.

Ich wünsche alle einen Guten Rutsch und eine Frohes Jahr 2016!

Originalbeitrag ist auf der Fotoclub-Ottensheim Website zu finden: http://fotoclub.ottensheim.net/index.php/2015/12/31/timelapse-ottensheim-2015/

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